Elektroniker/-in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

– konzipieren Systeme der Energieversorgung und Gebäudetechnik
– installieren Beleuchtungsanlagen, Antriebe, Schalt-, Steuer- und
Regelungseinrichtungen, dezentrale Energieversorgungsanlagen,
Ersatzstromversorgungsanlagen, Empfangs- und Breitbandkommunikations-
anlagen und Datennetze; schließen Telekommunikationsendgeräte und –
anlagen an Fernmeldenetze an; nehmen energie- und gebäudetechnische
Anlagen in Betrieb
– installieren, konfigurieren und parametrieren Gebäudeleiteinrichtungen und
deren Bussysteme; erstellen Steuerungsprogramme; testen die
gebäudetechnischen Systeme

Lernfelder

LF01  Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen 80Std
LF02  Elektrische Installationen planen und ausführen 80 Std
LF03  Steuerungen analysieren und anpassen 80 Std
LF04  Informationstechnische Systeme bereitstellen 80 Std
LF05  Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln
gewährleisten 80 Std
LF06  Anlagen und Geräte analysieren und prüfen 60 Std
LF07  Steuerungen für Anlagen programmieren und realisieren 80 Std
LF08  Antriebssysteme auswählen und integrieren 60 Std
LF09  Kommunikationssysteme in Wohn- und Zweckbauten planen und
realisieren 100 Std
LF10 Elektrische Anlagen der Haustechnik in Betrieb nehmen und in Stand
halten 100 Std
LF11  Energietechnische Anlagen errichten, in Betrieb nehmen und in Stand
setzen 80 Std
LF12  Energie- und gebäudetechnische Anlagen planen und realisieren 80 Std
LF13  Energie- und gebäudetechnischen Anlagen in Stand halten und
ändern 60 Std

Eingangsvoraussetzungen
Guter Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur. Gute Kenntnisse in Mathematik und Physik erwünscht, Farbsehtüchtigkeit, manuelles Geschick sowie Interesse für Elektrotechnik und Elektronik. Körperliche Fitness, logisches Denken und gutes Auftreten, denn Sie repräsentieren sich und Ihren Betrieb!
Eine Schriftgewandtheit und gutes Ausdrucksvermögen ist wünschenswert.
Freude am Lösen mathematischer Probleme; rasches, sicheres Reaktionsvermögen; gutes Vorstellungsvermögen; Hand- und Fingergeschicklichkeit; rasche Auffassungsgabe und schnelles Reaktionsvermögen; exakte Arbeitsweise und technisches Verständnis sind weitere Voraussetzungen.

Ausbildungsdauer und -verlauf
Die Ausbildung dauert 3 ½ Jahre und findet in einem Handwerksbetrieb statt. Begleitend dazu erfolgt der Berufsschulunterricht.
Nach einem erfolgreichen Besuch der einjährigen Berufsfachschule Elektrotechnik kann dieses Jahr auf die Ausbildung angerechnet werden. Die Entscheidung der Anrechnung liegt beim Ausbildungsbetrieb.
Bei besonders guten Leistungen ist ein Vorziehen der Prüfung möglich.

Abschlüsse
Gesellenbrief bzw. Facharbeiterbrief gegebenenfalls Hauptschulabschluss oder Sekundarabschluss 1.

Prüfungen
Es wird folgende Prüfungsstruktur realisiert:
– Teil 1 der Prüfung (Komplexe Arbeitsaufgabe einschließlich integrierter
schriftlicher Aufgabenstellungen und begleitender situativer
Gesprächsphasen) zum Ende des 2. Ausbildungsjahres. Prüfungsgegenstand
sind die Ausbildungsinhalte der ersten 18 Monate.

– Teil 2 der Prüfung zum Ende der Ausbildung mit den Prüfungsbereich
„Arbeitsauftrag“ sowie den Prüfungsbereichen „Systementwurf“, „Funktions-   und Systemanalyse“ und „Wirtschafts- und Sozialkunde“. Zum
Prüfungsbereich „Arbeitsauftrag“ gehört eine Arbeitsaufgabe, die einem
Kundenauftrag entspricht, die Dokumentation dieser Arbeitsaufgabe sowie
ein anschließendes Fachgespräch.

Weiterbildungsmöglichkeiten
Nach der Gesellenprüfung gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten zum Meister, Techniker oder Ingenieur.
Durch den Besuch der Fachoberschule Technik an unserer Schule erwerben Sie die Fachhochschulreife; durch den Besuch der Fachschule Elektrotechnik werden Sie bei uns zum Techniker ausgebildet.

 

Weitere Infos gibt es z.B. unter: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null