Präsenzunterricht und verstärkte Testungen (Stand: 19.04.2022)

Zum Schulbeginn nach den Osterferien haben sich alle Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft oder genesen sind, vom 20.-29. April 2022 täglich vor dem Unterricht zuhause zu testen („Sicherheitsnetz“). Hierzu haben alle entsprechende Testkits bekommen.

Ab den 2. Mai wird nur noch anlassbezogen getestet. (Stand 18.03.2022). Beachten Sie bitte auch die gültigen Hygieneregeln des Hauses.

Sollte es einen Verdachtsfall aufgrund eines positiven Selbsttests in einer Lerngruppe geben, ziehen wir das Sicherheitsnetz enger und erhöhen die Testfrequenz.

In der Regel gestaltet sich dieses anlassbezogene intensivierte Testen (ABIT) wie folgt:

  • Die Person, die positiv getestet ist, meldet das wie bisher der Schule, begibt sich in Absonderung* und lässt das Testergebnis durch einen PCR-Test überprüfen.
  • Die Schule informiert das Gesundheitsamt über den positiven Fall.
  • Es testet sich dann die komplette Klasse/Lerngruppe – auch Geimpfte , Genesene und „Geboosterte“ – an fünf Schultagen hintereinander zu Hause. Die Tests werden von der Schule zur Verfügung gestellt.
  • Kommt es zu einem weiteren Verdachtsfall, verlängert sich das ABIT entsprechend.
  • Alle negativ getesteten und symptomfreien Schülerinnen und Schüler bleiben im Regelfall im Präsenzunterricht, eine Kontaktnachverfolgung im schulischen Kontext kann dann entfallen.
  • Unabhängig davon ermittelt das Gesundheitsamt ggf. enge Kontaktpersonen im familiären und sozialen Umfeld der Indexperson.

*Die  Niedersächsische SARS-CoV-2-Absonderungsverordnung  sieht folgende Regelung vor: COVID-19 krankheitsverdächtige Personen, positiv getestete Personen, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich in die eigene Wohnung begeben und sich dort absondern. Alternativ kann die Absonderung auch an einem anderen Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in einer anderen geeigneten Unterkunft erfolgen. Das gilt auch ohne eine Anordnung der zuständigen Behörde. Hieraus ergibt sich zwingend, dass die Schule oder das Schulgelände nicht betreten werden dürfen und auch die Teilnahme an Schulveranstaltungen nicht zulässig ist.

Befreiung vom Präsenzunterricht nur im Härtefall:

Das Niedersächsische Kultusministerium ermöglicht Schülerinnen und Schülern, die glaubhaft machen (z.B. durch Vorlage eines aktuellen Attestes), dass sie gemäß Definition des Robert-Koch-Instituts das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes haben, die Befreiung vom Präsenzunterricht, wenn

  • wenn – vom Gesundheitsamt für einen bestimmten Zeitraum eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule verhängt wurde (für die Dauer der Maßnahme),
  • oder – die Schülerin oder der Schüler … einen Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung oder Hören und Sehen aufweist,
  • oder – Schülerinnen und Schüler sich aus medizinischen Gründen (Nachweis) nicht impfen lassen können.

Das Attest ist in der Regel nach 6 Monaten zu erneuern.

Eine Befreiung von der Präsenzpflicht im Härtefall ist auch für Schülerinnen oder der Schüler möglich, die glaubhaft machen (z.B. durch Vorlage einer schriftlichen Erklärung) mit einer oder einem Angehörigen, die oder der gemäß Definition des Robert-Koch-Instituts das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes hat und sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann oder das Risiko trotz Impfung besteht (jeweils nachzuweisen mit Attest), in einem räumlich nicht trennbaren Lebensbereich dauerhaft zu wohnen und sich enge Kontakte zwischen der Schülerin oder dem Schüler einerseits und der oder dem Angehörigen andererseits trotz Einhaltung aller Hygieneregeln nicht vermeiden lassen.

Außerdem weise ich Sie auf die Änderung der Rundverfügung für schriftlichen Abschlussprüfungen hin:

Die Härtefallregelung kann bei schriftlichen Abschlussprüfungen (z. B. Klausur von Art und Dauer der Abiturprüfung oder auch schriftliche Leistungsnachweise, die in Bezug auf § 23 BbS-VO angefertigt werden) nicht in Anspruch genommen werden. In diesem Fall ist zu gewährleisten, dass die Schülerin oder der Schüler die Prüfung in einem geschützten Bereich schreiben kann.

Unter folgendem Link finden Sie das Formular. Bitte beachten Sie bitte die dazugehörigen wichtigen Hinweise:

Befreiung vom Präsenzunterricht im Härtefall

Bleiben Sie für weitere Informationen über Ihre Mailverteiler in IServ in Kontakt mit Ihren Lehrkräften.

 

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt. Daher wird die Nutzung der Corona-Warn-App ausdrücklich empfohlen.

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Hinweise zum Online-Unterricht:

Für den Onlineunterricht werden Vorbereitungen in den Klassen getroffen, damit jeder ggf. im Online-Unterricht beschult werden kann. Es gilt dabei weiterhin die Schulpflicht. Auch der Online-Unterricht findet nach Stundenplan statt, nur eben nicht als Präsenzunterricht, sondern im Homeoffice.

Dieser Online-Unterricht (Homeschooling) findet grundsätzlich  auf der IServ-Plattform, vorzugsweise als Videokonferenz, statt.

Für den IServ-Zugang erhalten alle Schüler*innen ihre Zugangsdaten. Bei Problemen können Sie sich an die entsprechenden Klassenlehrer*innen, per E-Mail. (Klassenlehrername@bbs-lingen-tg.eu) wenden.

Der  Online-Unterricht beginnt dabei so wie auf dem Stundenplan ausgewiesen. Alle Schüler*innen melden sich zu den bekannten Zeiten in Ihrem IServ an und begeben sich dort in die Videokonferenz oder ggf.  im Chat über das Messenger-Modul in den von der Lehrkraft eingerichteten Raum. Von dort aus steht man im ständigen Dialog mit der Lehrkraft. Die Anwesenheit wird ebenfalls erfasst.

Im Schulalltag können hier und da vielleicht auch Probleme auftreten, die nicht so leicht und schnell lösbar sind und ein persönliches Gespräch erfordern. Zögern Sie nicht und vereinbaren sie einen kurzfristigen Termin mit den Schulsozialarbeitern oder unserer Beratungslehrerin Frau Amelsberg (amelsberg@bbs-lingen-tg.eu), die mittwochs auch ohne Termin ab 09:30 in der Schule ansprechbar ist.

Die Betriebe haben die Auszubildenden für die Zeiten des Berufsschulunterrichts freizustellen. Laut Kultusministerium gilt die Schulpflicht, so dass auch für „Onlineunterricht“ die Schülerinnen und Schüler freizustellen sind.

Neue Beurteilungen der Situation durch die Behörden können jederzeit zu weiteren Maßnahmen und Änderungen führen.

Hier allgemeine Verhaltensregeln in verschiedenen Sprachen:

Und hier einen Link zur Lotto-Sport-Stiftung für die aktuellen allgemeinen Corona-Regeln in verschiedenen Sprachen: https://www.lotto-sport-stiftung.de/aktuelles/uebersetzungen-der-aktuellen-verhaltensregeln-zum-schutz-vor-corona/

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude an unserer Schule und bitte bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

gez. Korte, OStD

Schulleiter